Was ist Nikotinsalz und wie funktioniert es?
Nikotin gibt es in zwei Formen: Freebase und Nikotinsalz. Die meisten klassischen E-Liquids arbeiten mit Freebase-Nikotin. Das funktioniert gut, hat aber einen Haken: Je höher die Konzentration, desto stärker kratzt es im Hals. Nikotinsalz entsteht, wenn freies Nikotin mit einer organischen Säure, meistens Benzoesäure, verbunden wird. Der pH-Wert sinkt, und der Dampf wird deutlich milder im Hals, auch bei 20 mg/ml.
Der zweite Unterschied ist die Aufnahme. Nikotinsalz gelangt schneller in den Blutkreislauf als Freebase-Nikotin. Wer frisch vom Tabak umsteigt, merkt das: kein langes Warten, weniger Verlangen kurz nach dem Dampfen.
Für welche Geräte eignet sich Nikotinsalz?
Nikotinsalz-Liquids sind für refillable Pod-Systeme und MTL-Verdämpfer gemacht. Diese Geräte arbeiten mit niedrigem Widerstand, kleiner Wattzahl und kompakten Verdämpferkammern, was einen dichten, aromenreichen Zug ergibt, ohne dabei Wolken zu produzieren. Genau dafür ist Nikotinsalz ausgelegt.
Für Sub-Ohm-Geräte mit hoher Leistung sind diese Liquids nicht das Richtige. Bei hohen Wattzahlen und großem Luftstrom wird einfach zu viel Nikotin auf einmal verdampft, und das wird auch bei 10 mg/ml schnell unangenehm. Für Sub-Ohm greifst du besser zu Freebase-Liquids mit 3 bis 6 mg/ml.
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